Eingeschränktes Funkgerät, das Textnachrichten zwar empfangen, aber keine senden kann.
PAL
Fernsehnorm Phase Alternating Line. Die Norm besagt, dass pro Sekunde 2 x 25 Halbbilder aufgebaut werden. Sie wird hauptsächlich im europäischen Raum angewandt.
Paritätsbit
Prüfbits, die dazu dienen, die Datensicherheit bei der Datenfernübertragung oder bei der Datenaufzeichnung (z. B. beim Kopieren von Daten von der Festplatte auf eine Diskette) sicherzustellen. Den Datenbytes werden dabei zusätzliche Prüfbits hinzugefügt, die eine Prüfsumme bilden. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Bits kann bei der Übertragung bzw. -aufzeichnung das System ermitteln, ob die Daten korrekt oder fehlerhaft aufgezeichnet bzw. übertragen worden sind.
PCI
Abkürzung für: Peripheral Component Interconnect. Hierbei handelt es sich um ein Bus-System, das vom Chip-Hersteller Intel entwickelt wurde. Der PCI-Bus dient primär zur Verbindung von auf der Systemplatine integrierten Zusatzkomponenten.
PCMCIA
Abkürzung für: Personal Computer Memory Card International Association. Bezeichnet einen internationalen Standard für extrem flache Computer-Einsteckkarten zur Funktions- oder Speichererweiterung von Notebooks, PDA's, usw. (PC-Cards). Hierbei handelt es sich um Zusatzspeicher und Peripheriegeräte (Modems, ISDN-Adapter, usw.) im Scheckkartenformat. PC-Cards bzw. PCMCIA-Karten werden vorwiegend bei Laptops und im Rahmen des Mobilcomputings eingesetzt.
PDA
Abkürzung für: Personal Digital Assistant, deutsch: Persönlicher Assistent. Hierunter versteht man einen kleinen, mobilen Computer, speziell einen Handheld-PC, welcher unterwegs unter anderem dazu genutzt werden kann, Termine und Adressen zu erfassen. PDAs sind wahlweise mit einer kleinen, konventionellen Tastatur oder mit einem druckempfindlichen Display ausgestattet. Mit letzterem können die zu erfassenden Daten mit Hilfe eines Stiftes handschriftlich eingegeben werden. Bekanntestes Beispiel für einen PDA: PalmPilot.
Portable Document Format (engl.): Dateiformat für Dokumente, das von Adobe kreiert wurde und sich zum Quasi-Standard entwickelt hat. Es dient zum Anzeigen von Dokumenten auf unterschiedlichen Plattformen. Die besonderen Vorteile von PDF-Dateien sind, dass sie vom jedem Betriebssystem gleich angezeigt werden und für den Druck optimiert sind. Um PDF-Dateien darzustellen, sind Programme wie der Adobe-Acrobat-Reader notwendig, die kostenlos per Internet geladen werden können.
Peer-to-Peer-Netzwerk
Im Gegensatz zur klassischen, hierarchischen Netz-Struktur sind alle in einem "Peer-to-Peer-Netz" miteinander verbundenen Rechner gleichberechtigt. Jeder an das Netz angeschlossene Computer kann direkt auf alle anderen Rechner des betreffenden Netzes zugreifen, von ihm Programme und Daten anfordern, usw.
Peripheriegeräte
Hierunter versteht man Zusatzgeräte zur Eingabe, Ausgabe und Speicherung von Daten. Beispiele für Eingabegeräte: Tastatur, Scanner, Maus. Beispiele für Ausgabegeräte: Drucker, Plotter. Beispiele für externe Speicher: Festplatte, CD-ROM-Laufwerk, Diskettenstation. Der Anschluss von Peripheriegeräten an eine Computeranlage geschieht mittels so genannter Schnittstellen.
PGP
Abkürzung für: Pretty Good Privacy. Hiermit bezeichnet ein spezielles Kryptographie-Verfahren. Es dient der Verschlüsselung und der eindeutigen Kennzeichnung der Authentizität von Dateien. Ursprünglich als Freeware vertrieben, wurde PGP später von einer gleichnamigen Firma kommerziell angeboten. Diese wurde inzwischen von Network Associates (NAI) übernommen. Internationale Versionen von PGP, die nicht den kompletten Funktionsumfang bieten, sind weiterhin frei erhältlich.
Phishing (oder Phising)
Dieser Ausdruck leitet sich von den englischen Begriffen "Password" und "Fishing" ab. Es handelt sich dabei um den betrügerischen Versuch, durch gezielte Falschinformation Daten des Kunden auszuspähen. Mit einer gefälschten E-Mail wird man aufgerufen, die angegebene (täuschend nachgebaute) Internet-Seite aufzurufen und dort persönliche Daten einzugeben. Tut man dies, kann der Betrüger mit diesen Informationen ungewünschte Transaktionen vornehmen. Weitere Infos siehe:
--> Office-Know-how
Pixel
Das Wort ist abgeleitet von "picture element" und bedeutet: Bildpunkt. Je höher die Pixelzahl, desto besser ist die Bildqualität.
Plausibilität
Unter Plausibilitätskontrolle versteht man die automatische Überprüfung von Daten auf deren Richtigkeit. Mit Hilfe dieses automatischen Tests kann sichergestellt werden, dass die zu verarbeitenden Informationen auch formal korrekt und zudem inhaltlich sinnvoll sind. Beispiele für Plausibilitätskontrollen: Redundanz-Check, Prüfziffernverfahren zur Überprüfung der Korrektheit von Kontonummern, usw.
Plug&Play
Bezeichnet eine spezielle Technik, die von Microsoft eingeführt wurde. Plug&Play ermöglicht es dem Betriebssystem, Hardware-Komponenten eines PCs (Festplatte, Sound- und Grafikkarte, usw.) automatisch zu erkennen. Hierdurch entfallen komplizierte Einstellungne und Fehlermöglichkeiten. (Ist oft auch als Plug&Pray zu bezeichnen).
Plug-In
Software-Module, welche das Leistungs- und Funktionsspektrum von Anwendungsprogrammen erweitern. Sie binden sich über definierte Schnittstellen in die Anwendung ein und stellen dann transparent (ohne, dass sich der Nutzer darum kümmern muss) neue Funktionen bereit. Besondere Anwendungsmöglichkeiten gibt es für Internet-Browser oder Grafik- bzw. Desktop-Publishing-Programme.
Podcast
Dieser Ausdruck leitet sich von "iPod" (dem Musikabspielgerät von Apple) und "broadcast" (engl. Rundfunk) ab. Man versteht hierunter das Bereitstellen und Abspielen von Audio-Dateien im Internet. PodCasting funktioniert somit wie eine Radiosendung, die jedoch mehrfach und zeitversetzt auf einem PC abgehört werden kann. Die Dateien werden meist im MP3-Format produziert, so dass sie auch auf mobile MP3-Player übernommen und angehört werden können.
POP3
Post Office Protocol Version 3 (engl.): Internet-Protokoll, um auf einem Mail-Server E-Mails zu verwalten, d. h. zu speichern und zu beliebiger Zeit wieder dort abzurufen.
Portal
Wird im Internet für eine Web-Site verwendet, die übersichtlich nach Inhalten strukturiert ist und einen schnellen Zugang zu anderen Internet-Seiten ermöglicht. Beispiele für Portale: AOL, Excite, Lycos oder T-Online. Die im Internet vertretenen Suchmaschinen wie Yahoo, Lycos, Excite, usw. zählen ebenfalls zu den Portalen. Sie bieten nicht nur Suchdienste an, sondern ermöglichen mit Hilfe von Verzeichnissen den Zugriff auf die Web-Seiten externer Anbieter. Zu den häufig von Portal-Anbietern offerierten Diensten zählen Foren und News-Dienste, kostenlose E-Mail. usw.
Postscript
Speicherverfahren für Druckdateien.
Präsenzhandel
Der Handel an der Börse mit tatsächlich anwesenden Händlern. Der Computerhandel ist das Gegenstück dazu.
Prolongation
Stundung einer fälligen Leistung.
Proportionalschrift
Hierbei werden die einzelnen Buchstaben in unterschiedlicher Breite gedruckt. Der Buchstabe "m" misst z. B. 7 Einheiten, der Buchstabe "i" dagegen nur 3. Hierdurch wird das Schriftbild für das Auge gefälliger und besser lesbar.
Prepaid
Im Voraus bezahlt (engl.): Beim Telefonieren zahlt der Kunde einen bestimmten Betrag auf sein Konto bei einem Provider ein, den er dann abtelefonieren kann.
Preselection
Verfahren, bei dem ein Kunde langfristig Ferngespräche über eine der neuen Telefongesellschaften führt. Hierzu wird - nach Antragsstellung - der Kunde fest in der Ortsvermittlung dem neuen Anbieter zugeordnet. Von da an telefoniert er automatisch über dessen Netz. Um diese Form der Telefonvermittlung zu nutzen, ist ein Vertrag mit einem der Netzanbieter erforderlich. Oft wird in solchen Verträgen ein monatlicher Mindestumsatz gefordert.
Provider
Ein Unternehmen, das seinen Kunden gegen Gebühr den Zugang zum Internet ermöglicht. Dies können unterschiedliche Dienstleistungen sein. a) Zugangs-Servive, mit dessen Hilfe man sich ins Internet einwählen kann (z.B. T-Online, Arcor, 1und1), b) Mail-Service, dem zur Verfügung stellen von Mailadressen (z.B. GMX, Web.de) und dem Mail-Austausch, c) Hosting-Service, dem Bereitstellen von Speicherplatz auf einem Server für die eigene Homepage.
Proxy

Ein Proxy ist ein Computer, der oft abgefragte Web-Seiten oder Daten des Internets zwischenspeichert und weiterleitet. Proxy-Server werden meist von --> Internet-Providern oder Unternehmen betrieben um bei wiederholten Abfragen der gleichen inhalte den Zugriff auf die gewünschten Informationen zu beschleunigen sowie den Datenverkehr zu verringern. Im Unternehmen werden hierdurch kostenpflichtige externe Zugriffe eingespart und die Zugriffszeiten verkürzt.
Prozessor
Die Hauptsteuereinheit einer Computeranlage. Führt die aktive Durchführung der Verarbeitungsprozesses durch. Hierfür entnimmt der Prozessor aus dem Arbeitsspeicher die zu verarbeitenden Daten, führt die jeweilige Verarbeitungsprozedur durch und legt sodann das Ergebnis wieder im Arbeitsspeicher ab. Die Arbeitsgeschwindigkeit des Prozessors ist u.a. abhängig von der Architektur des betreffenden Prozessors sowie von dessen Taktrate. Die Taktrate wird in MHz (Megahertz) gemessen.
Prozessrechner
Spezielle Rechner für die unmittelbare Steuerung von Prozessen. Sie sind besondere Digitalrechner mit einer auf die besonderen Gegebenheiten des zu steuernden Prozesses zugeschnittenen Zentraleinheit. Für die Eingabe der für die Steuerung benötigten Daten werden spezielle Sensoren verwendet, welche die prozesstypischen Vorgänge schnell erfassen und an die Zentraleinheit weiterleiten. Für die Ausgabe verwendet man Effektoren, welche die Steuersignale in mechanische, elektrische oder optische Impulse umsetzen können.