Abkürzung für Electronic-Business (engl.). Begriff für Geschäfte, die über elektronische Medien (z. B. das Internet) abgewickelt werden.
E-Commerce
Abkürzung für elektronischen Handel (engl.): Gemeint ist die Vermarktung und der Handel von Waren und Dienstleistungen über das Internet. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen dem Handel von Unternehmen (B2B) oder dem Handel zwischen Unternehmen und Endkonsumenten (B2C) bezeichnet. Vorteile des E-Commerce sind Kostenersparnisse, hohe Markttransparenz durch direkte Vergleichsmöglichkeiten und die Online-Verfügbarkeit.
E-Cash
Elektronische Handhabung beim Bezahlen mit Bargeld (engl.). Hierbei erhält der Kunde zusammen mit einem Zusatzprogramm eine bestimmte Menge an elektronischen Banknoten, wobei jede (ähnlich den Geldscheinen) eine unverwechselbare Identifikations-Nummer bekommt. Beim Einkauf von Waren via Internet überträgt das System den Kaufpreis der betreffenden Ware vom Computer des Käufers auf den Rechner des Verkäufers. Letzterer reicht die so erhaltenen virtuellen Geldscheine bei der Bank ein, welche die Gültigkeit des elektronischen Geldes überprüft und dessen Gegenwert dem Konto des Verkäufers gutschreibt.
EDO-Speicher
Abkürzung für: Enhanced Data Out. Hierunter versteht man besondere Speicherbausteine, die im Vergleich zu herkömmlichen RAM-Bausteinen einen deutlich schnelleren Speicherzugriff ermöglichen. Vorteil: Reduktion der Wartezeit des Prozessors und eine merkliche Beschleunigung des Gesamtsystems.
Edutainment
Mischung aus Education = Erziehung, Ausbildung und Entertainment (engl.) = Unterhaltung. Hiermit bezeichnet man die unterhaltsame Vermittlung von Wissen, z. B. interaktive Präsentationsformen per Computer. Durch die Kombination von Text, Bild, Ton und kleinen Filmsequenzen wird das Lernen kurzweilig und amüsant präsentiert. Durch Spass soll die Akzeptanz bei den Lernenden erhöht werden.
Ein-Ausgabe
Das Eingabe-/Ausgabewerk eines Computers ist ebenso wie das Steuer- und Rechenwerk ein Bestandteil der Zentraleinheit. Ebenso wie das Steuerwerk ist auch das E/A-Werk für die Steuerung der ablaufenden Prozesse zuständig. Im Gegensatz zum Steuerwerk, welches die internen Abläufe innerhalb der Zentraleinheit koordiniert, ist das Eingabe-/Ausgabewerk für die Steuerung und Überwachung der externen Kanäle bzw. der an die Zentraleinheit angeschlossenen Peripheriegeräte zuständig.
Abkürzung für: Electronic Mail (engl.), auf deutsch Elektronische Post. Hierunter versteht man eine Kommunikationsart, welche es ermöglicht, Informationen (Texte, Bilder, Grafiken, usw.) auf elektronischem Wege vom Sender zum Empfänger zu transferieren. Sie ist die erfolgreichste Anwendung im Internet. E-Mail ermöglicht die weltweite, papierlose Übersendung von Dokumenten, Informationen und Dateien. Eine E-Mail-Adresse setzt sich aus einem Nutzernamen, verknüpft mit dem Namen des Datennetzes (Domain), dem der Rechner des Anwenders zugeordnet ist (z. B. g.willackern@t-online.de) zusammen. Die Vergabe von Domain-Namen erfolgt durch die Organisation Nationales Network Information Center (NIC). Somit ist weltweit eine eine eindeutige E-Mail Zustellung gewährleistet. E-Mail-Funktionalität bieten sowohl lokale Netzwerke als auch das weltweite Internet.
Emmission
Ausgabe von Wertpapieren durch eine Aktiengesellschaft (Emittent). Durch eine oder mehrere Banken (Emissionsbank/en) wird die Aktioengesellschaft vertreten.
Emoticon
Aus Zeichen der Computertastatur gebildete Symbole, die in E-Mails und beim Chat die Stimmungslage des Autors symbolisieren sollen, z. B.: :-) .
Emotionale Intelligenz
Mit Gemütsbewegungen gut umgehen: Fähigkeit, sich der eigenen Gefühle und der anderer bewusst zu sein und damit intelligent und geschickt umzugehen. Hierzu gehören die eigene Menschenbildung, Intuition und Disziplin sowie das Vermögen, sich in andere hineinzuversetzen und mit ihnen zu fühlen.
Emulation
Ein Gerät oder Programm ahmt die Arbeitsweise eines anderen Gerätes bzw. eines anderen Programmes nach. So ist es bei Druckern beispielsweise häufig der Fall, dass ein Gerät des einen Herstellers die Arbeitsweise eines Gerätes des anderen Herstellers zu simulieren vermag.
Entscheidungstabelle
Eine Tabelle, die als Grundlage für das schriftliche Festhalten von Entscheidungswegen dient. Sie besteht aus Feldern, welche die Bedingungen enthalten, für die Entscheidungen getroffen werden sollen sowie aus Feldern mit den konkreten Ereignisse, die eintreten sollen, wenn eine bestimmte Bedingung vorliegt. Die Bedingungen werden zeilenweise und die Ereignisse spaltenweise eingetragen. An der Schnittstelle einer Zeile bzw. Spalte kann man dann exakt ablesen, welches Ereignis erfolgen wird, wenn eine bestimmte Bedingung vorliegt.
EPROM
Abkürzung für: Erasable Programmable Read Only Memory. Ein EPROM ist ähnlich wie das ROM ein Nur-Lese-Speicher. Bei Bedarf kann ein EPROM-Speicherbaustein gelöscht und neu programmiert werden.
Ergonomie
Anpassung der Arbeitsbedingungen an die Leistungsmöglichkeiten des arbeitenden Menschen (griech.).
a) Bei Software: Nutzerfreundliche Gestaltung der Masken und der Dialog-Software.
b) Bei Momitoren: Bildschirm-Einrichtungen, welche die Lesbarkeit verbessern, den Neigungswinkel und die Höhe verstellen, Kontrast und Helligkeit regeln und die Bildschirmhelligkeit einstellen lassen.
Ethernet
Ein busorientiertes Netzwerk für den lokalen Einsatz (z. B. auf dem Gelände eines Unternehmens). Beim Ethernet sind die im Netz verbundenen Rechner mittels Koaxialkabel miteinander verdrahtet. Die Übertragungskontrolle erfolgt nach dem CSMA/CD-Verfahren. Die Übertragungsrate liegt zwischen 10 bis 100 Mbit/sek.