Daten Bergbau (engl:): Hierunter versteht man das schnelle Auffinden von wichtigen und relevanten Informationen in großen Datenbanken. Damit diese einfach gefunden werden können, müssen sie vorher organisiert, strukturiert und in geeigneten Datenbanken abgespeichert werden.
Data-Warehouse
Computergestütztes Informations-Warenhaus eines Unternehmens. Hier werden neue und historische Daten aus verschiedenen operativen Systemen gesammelt, konsolidiert, komprimiert und archiviert. Benutzer haben die Möglichkeit, sich diverse Auswertungen aufgrund einer anwenderspezifischen Struktur zu erstellen. Hinzu kommen verschiedenste grafische Darstellungsmethoden.
DAT-Magnetband
Digital Audio Tape (engl.): Kleinformatige digitale Audiokassette mit Schrägspur-Aufzeichnung ohne Datenreduktion. Wird zur Aufzeichnung von Musik und als Speichermedium für große Datenmengen/Sicherheitskopien (Digital Data Storage) verwendet.
Datenbank
Zusammenfassung mehrer Dateien zu einem umfangreichen Speicher- und Auskunftskomplex. Informationen sind miteinander verknüpft und durch festgelegte Selektionsmöglichkeiten ideal, umfassende Auskünfte geben zu können.
Datendurchsatz
Bezeichnet die tatsächliche Menge an Informationen, die innerhalb einer vorgegebenen Zeit über eine Leitung übertragen werden. Die maximale Datendurchsatzrate ist abhängig von der Bandbreite des jeweiligen Kanals, von der Leistungsfähigkeit des datenliefernden Servers, der Verbindungsgeschwindigkeit sowie von der Zahl der Teilnehmer, die den jeweiligen Kanal zu gleicher Zeit belasten.
Datensicherung
Ist erforderlich, Datenbestände vor Verlust, Zerstörung oder Missbrauch zu schützen. Notwendig sind unter anderem ein sicherer Aufbewahrungsort, Kontrollmechanismen, wie Verwenden von Codes oder Kontrollziffern, Duplizieren wichtiger Datenbestände und zusätzliches Aufbewahren der Stamm- und Änderungsdaten.
Daytrading
Tageshandel (engl.): Der kurzfristige Handel mit Aktien innerhalb eines Tages zur Ausnutzung von aktuellen Kursschwankungen. Normalerweise gibt ein Anleger seiner Bank den Auftrag Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Beim Daytrading ist dies direkt - meist per Computer-Banking - möglich. Die Discountbroker und Direktbanken im Internet bieten auch privaten Kleinanlegern die Möglichkeit, als professioneller Händler (Daytrader) tätig zu sein.
DECT
Digital Enhanced Cordless Telecommunications (engl.): Technik für die digitale Verbesserung schnurloser Telefone, die bessere Sprachqualität, Abhörsicherheit und erweiterten Funktionsumfang ergibt.
Decoder
Elektronisches Gerät zur Rückgewinnung eines elektronischen Signals aus einem codierten/verschlüsselten Zustand.
Deflation
Übermäßige Ausweitung des Geldes. Die Geldentwertung wird vorangetrieben, so dass die wirtschaftliche Entwicklung auf eine Inflation hinsteuert.
Derivat
ist ein von einem Basiswert abgeleiteter Finanzkontrakt.
DFN
Abkürzung für: Deutsches Forschungsnetz. Es verbindet fast alle Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und sonstige wissenschaftliche Institutionen. Die Mitglieder des Vereins erhalten aufgrund ihrer Gemeinnützigkeit einen verbilligten Netztarif. Das DFN ist eines der größten deutschen Datennetze und der größte deutsche lnternet-Provider.
DFÜ
Abkürzung für: Datenfernübertragung. Hierunter versteht man die Übertragung von Daten auf Leitungen und die dazu notwendigen Komponenten.
DHTML
Abkürzung für: Dynamic HTML. Hierunter versteht man eine Erweiterung der im World Wide Web üblicherweise verwendeten Programmiersprache HTML. DHTML bietet die Möglichkeit, mit dem Browser dynamisch auf einzelne Elelemente einer Web-Seite einzuwirken.
Digitale Signatur
Dient der digitalen Unterzeichnung von Dokumenten. Mit Hilfe des privaten Schlüssels wird eine Nachricht signiert. Ein weiterer, öffentlicher Schlüssel dient dann zur Authentifizierung. Zertifizierungsinstanzen sind meist die Banken und die Telekom. Sie vergeben Zertifikate, die den Namen und den öffentlichen Schlüssel des Kunden beziehungsweise Händlers registrieren. Sie gewährleisten damit eine eindeutige Zuordnung von Signaturen.
Digitale Fotografie
Im Gegensatz zur konventienellen Fotografie arbeiten Digitalkameras ohne Filmmaterial. Nach dem Druck auf den Auslöser wandelt die Elektronik in der Kamera das abzulichtende Objekt in Bildpunkte um und speichert das digitalisierte Bild auf einem Speichermedium. Dieses kann wahlweise ein in das Gerät eingebauter Festspeicher oder ein austauschbares Speichermedium wie eine Speicherkarte, eine PC-Card oder eine handelsübliche Diskette sein.
DIN-Norm
Deutsche Industrie Norm (DIN): Nationales Standardisierungs-Gremium für Industrieprodukte in und aus Deutschland.
DIN-Tastatur
96-Zeichen-Schreibmaschinentastatur nach DIN 2137.
DMA
Abkürzung für: Direct Memory Access. Hierunter versteht man ein Datenübertragungsverfahren mit direktem Speicherzugriff. Der Datentransfer zwischen Systemkomponenten (z. B. zwischen Festplatte und Arbeitsspeicher) erfolgt unter Umgehung des Prozessors. Die Steuerung der Datenübertragung übernimmt hierbei ein sogenannter DMA-Controller. Dieser entlastet den Prozessor und sorgt für eine deutliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit des Gesamtsystems.
Domain
Auf Deutsch: Domäne. Bezeichnet die Sammlung einer Vielzahl von Computern, die alle auf gemeinsame Datenbanken zugreifen. Domains gibt es sowohl bei lokalen Netzwerken (LAN) als auch im Internet. Bei letzterem dient der Begriff dazu, den administrativen Einflussbereich der weltweit zusammengeschlossenen Computernetze hierarchisch zu strukturieren. An oberster Stelle stehen die "Top Level Domains", die entweder national (z. B. "de" für alle in Deutschland administrierten Netze) oder nach Organisationseinheiten (z. B. "gov" für Regierungs-Netze) festgelegt werden. Unterhalb dieser Ebene folgen die aussagekräftigeren Host-Namen (z.B. t-online.de), die den Einflußbereich des jeweiligen Bereichs-Rechnernetzes repräsentieren.
Dotcom
Abkürzung (engl.) bei Internetadressen. Commercial = geschäftlich. Beispiele für andere Endungen: .de=Deutschland, .at=Österreich.
Download
Hierunter versteht man das Herunterladen von Daten und Programmen von einem Fremdrechner (Server) auf den eigenen PC (Client). Nach erfolgreichem Abschluss des Download-Vorganges stehen die zuvor heruntergeladenen Dateien auf der Festplatte des jeweiligen Rechners zur Nutzung bzw. Weiterbearbeitung bereit. Wichtig: Beachtung von lizenzrechtlichen Vorschriften und Copyrights.
DSL
Abkürzung für: Digital Subscriber Line. Hierunter versteht man eine spezielle Technik der Datenübertragung, welche die Leistungsfähigkeit herkömmlicher Kupferleitungen erweitert. DSL nutzt den Umstand, dass bei der Übertragung rein digitaler Informationen die Analog/Digital-Konvertierung von Daten entfällt. Für die Datenübertragung steht daher eine größere Bandbreite zur Verfügung, welche Übertragungsraten von bis zu 6,1 Mbit/s ermöglicht. Datenübertragung und Telefongespräche können damit zu gleicher Zeit über ein Kabel abgewickelt werden.
DTP
Desktop Publishing. Sammelbegriff für die computergestützte Herstellung von Publikationen mit professionellem Layout.
Duplex
Ein Kommunikationsverfahren, bei dem miteinander kommunizierende Geräte gleichzeitig Daten senden und empfangen können. Ermöglicht wird dies durch die Bereitstellung zweier unabhängiger Übertragungskanäle.
DVD
Abkürzung für: Digital Versatile Disk. Die DVD ist der Nachfolger der Compact-Disc (CD). Das erste DVD-Gerät der Welt wurde 1996 auf der CeBIT vorgestellt. DVD-Speicher gibt es mit Speicherkapazitäten von 2,6 bis 17 GB. DVD-Speicher werden in drei Kategorien unterteilt: a. DVD-RAM (beliebig oft wiederbeschreibbar), b. DVD-R (einmal beschreibbar), c. DVD-ROM (nur lesbar, nicht beschreibbar).