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VoIP - Voice over IP
VOIP-Netz VoIP ist die Abkürzung bzw. Kurzform für "Voice over IP". Die letzten beiden Buchstaben sind das Kürzel für "Internet-Protocol", dem Standard für die Übertragung der Daten im weltweiten Internet. Diese Technik wird auch allgemein "Internet-Telefonie" genannt.


VoIP ermöglicht die Sprachübertragung in Echtzeit über das Internet anstatt im herkömmlichen Telefonnetz. Hierbei wird die Sprache digitalisiert, in einzelne IP-Pakete zerlegt und dann über das Netz transferiert. Durch spezielle "Telefon-Gateways" wird das klassische Telefonnetz mit dem IP-Netz verbunden, sodass von Telefon zu Telefon über das Internet kommuniziert werden kann. Die einzelnen Sprachpakete werden über Kommunikations-Server zum Empfänger geleitet und dort über die entsprechende Hardware hörbar gemacht.

VOIP-Lokal Vorteil: Es sind nicht verschiedene Netzwerk-Infrastrukturen notwendig (Rechner- und Telefonnetz). Zudem können sehr kostengünstige Datenverbindungen genutzt werden. Nachteil: Der Datenstrom im Internet kann eventuell unterbrochen werden, d. h. es gibt keine Zustellgarantie für die Übertragung. Hierunter kann die Sprachqualität leiden. Im eigenen Firmennetz lassen sich aber Netzlast, Laufzeiten und Verbindungswege kontrollieren. Im öffentlichen Bereich ist der Einsatz schneller DSL-Leitungen (ab 2.048 kBits/sek.) anzuraten.
Bei manchen Providern ist der Telefonverkehr innerhalb des IP-Netzes sogar kostenlos. Das Telefonieren in das deutsche Festnetz ist sehr günstig (kostenlose Freistunden, ab dann beispielsweise 1 Cent pro Minute). Bei Auslandsgesprächen ist ein Vergleich mit den Preselection-Anbietern sinnvoll.