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Lesetipps |
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Lesestoff überflutet unseren Schreibtisch und unser E-Mail-Postfach. Die Zeit, dies alles zu lesen benötigen wir für andere Aufgaben viel dringender. Hier einige allgemeine Tipps um die Leseleistung zu verbessern: |
Vermeiden Sie:
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- unkonzentriertes und oberflächliches Lesen, was oft zu unnötiger Wiederholung führt.
- das Hin- und Herbewegen des Kopfes beim Lesen.
- hinderliche Lesegewohnheiten, wie z. B. das lautlose Mitsprechen, welches Ihren Leserhythmus behindert und damit die Lesegeschwindigkeit enorm verringert.
- das Verfolgen der Wörter mit dem Finger.
- unbewusstes Zurückspringen im Text da man glaubt, man hätte ihn falsch oder gar nicht verstanden.
- Blocksatz (wenn Sie den Text selbst gestalten können). Rechtsbündiger Flattersatzes ist leichter zu lesen.
- Unruhe in Ihrer Umgebung (z. B. Bildschirmschoner, flackernde Kerze).
- schlechte Beleuchtung. Für eine gute Leseleistung ist genug Licht unabdingbar. Es sollte nicht nur der Platz, an dem Sie lesen, gut beleuchtet sein, sondern auch der sie umgebende Raum.
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Sie sollten:
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- zunächst entscheiden, wozu Sie einen Text lesen sollen. Müssen Sie diesen intensiv studieren, auszugsweise lesen bzw. überfliegen, um informiert zu sein oder eben überhaupt nicht lesen? Was möchte man durch die Lektüre herausfinden? Die Konzentration und die Lesetechnik, mit der wir den Text lesen sollen, ist abhängig von dieser Festlegung.
- bevor Sie beginnen, sich einen Überblick über das Material verschaffen und mit dessen Struktur vertraut machen.
- sich darüber klar werden, wie Sie die Informationen dann verwerten wollen. Sind diese auf Dauer im Gedächtnis zu behalten? Müssen Sie diese später eventuell weitergeben? .
- nur auswendig zu lernende Texte laut lesen.
- das ständige Zurückkehren zu Wörtern oder Sätzen abtrainieren, in dem man das Auge bei seinen Bewegungen durch einen einfache Lesestift (z. B. einen Bleistift) bei der Bewegung unterstützt.
- Texte nur markieren wenn Sie sie beim Weitergebrauch schnell wiederfinden müssen. Das Einfärben von Textstellen mit grellen Neonfarben ergibt einen zu starken Reiz für die Augen. Man wird davon magisch angezogen und damit vom Text abgelenkt.
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Schnell lesen erreicht man durch:
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- fotografisches oder optisches Lesen. Erfassen Sie nicht einzelne, sondern komplette Wörter als Gesamtbild, am besten jedoch ganze Sätze oder zumindest Teilsätze. Erweitern Sie – wenn möglich – langsam Ihren Erfassungsbereich.
- das Überspringen einzelner Abschnitte, wenn sie keine von Ihnen gewünschten Informationen enthalten.
- möglichst gleichmäßige Lesegeschwindigkeit, die langsam gesteigert wird.
- Nutzung ihres natürliches Blickfeldes. Lesen nicht Wort für Wort, sondern versuchen Sie den logischen Zusammenhang und Sinn (falls vorhanden) herauszufinden.
- methodisches Lesen. Beim „diagonalen Lesen“ wird der Text rasch überflogen. Auf diese Weise werden die wichtigsten Informationen (Schlüsselwörter) ermittelt. Beim „intensiven Lesen“ wird der Text so erfasst, dass ein reflektiertes Textverständnis entsteht. Hiernach können begründete Sach- und Werturteile über Inhalt, Aussage oder Form einer Schrift getroffen werden.
- zielbewusstes Lesen indem man nach bestimmten Wegweisern sucht. Einleitungssignale umfassen Ausdrücke wie: „besonders, daher, deshalb, somit, weil, usw.“. Verstärkungssignale dienen der Betonung von Gedanken, z. B. „ach, daneben, ebenso, zusätzlich“. Änderungssignale bedeuten Richtungs- oder Tendenzänderungen, z. B. „aber, obwohl, trotzdem, vielmehr“. . .
- möglichst viel lesen. Wer viel liest, wird automatisch zu einem rationellerem und ökonomischen Lesen kommen.
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Diese Tipps reichen nicht für das professionelle Schnelllesen. Hierzu benötigt man spezielle Kurse, am besten im Einzelunterricht.
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